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Restavèks

 Restavèks

Maria arbeitet als Restavèk in einem wohlhabenden Haushalt in Haiti, bestehend aus einem Ehepaar, drei Kindern und mehreren Pensionsgästen aus der Provinz, die in der Hauptstadt studieren.

Maria wird nicht gut behandelt. Man schlägt sie mit einer Lederpeitsche, wenn man glaubt, sie sei zu langsam oder respektlos. Ganz klare Unterschiede werden zwischen den Kindern der Familie und der kleinen Maria gemacht. Schule und Spielen sind für Maria ein Traum. Maria ißt Essenreste, sie trägt zerlumpte Kleider, sie läuft barfuß, sie schläft draußen oder auf dem Boden. Maria darf sich mit dem von ihr angeschleppten Wasser nicht baden. Maria wird, wenn sie das entsprechende Alter erreicht hat, vom Herrn des Hauses sexuell mißbraucht werden, dieser Weg ist vorgezeichnet, und sie wird von der Dame des Hauses verjagt, wenn sie dadurch schwanger geworden ist. Maria klagt nicht.

Maria kam mit sieben Jahren vom Lande zu dieser Familie in die Hauptstadt des ärmsten Landes in Lateinamerika. Sie hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie - und wie soll sie denn auch Kontakt halten, wo doch niemand in ihrer Familie lesen und schreiben kann ?!

Maria muß um fünf Uhr morgens aufstehen. Als erstes hat sie Wasser aus dem Brunnen zu holen - und der Weg zum Brunnen ist weit! Sie trägt - wie ihre versklavten Vorfahren - den schweren Wassereimer auf dem Kopf. Dann muß sie das Frühstück für die Familie und deren Gäste bereiten und den Tisch decken. Anschließend bringt Maria den fünfjährigen Sohn der Familie zur Vorschule. Maria selbst darf keine Schule besuchen.



 Maria



 Kinderarbeit

Ihre nächste Arbeit besteht aus Einkaufen auf dem Markt. Danach wird Maria den Holzkohleherd anzünden, das Mittagessen bereiten, den fünfjährigen Sohn des Hauses von der Schule abholen, die sie selbst nie besuchen wird, ihn umziehen, danach abwaschen, schrubben, Wäsche waschen, Abendessen bereiten und für alle anfallenden Arbeiten bis spätabends bereit sein. Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Maria hat in ihrem Leben noch nie gestohlen. Maria wird auch niemals in ihrem Leben stehlen. Maria ist eine bitterarme Haitianerin. Maria ist ohne Chance - heute und ihr ganzes Leben lang. Ihr Leben wird mit siebenundfünfzig Jahren beendet sein - oder auch früher. Maria glaubt tief und fest an die Liebe GOTTES - ganz, ganz fest und unbeirrbar.

Gerade in einem Land, das ökologisch und menschlich zerstört ist, gibt es Kinder, Kinder wie Maria, Kinder die unsere Hilfe dringend benötigen - wie unsere kleine Maria aus Haiti, die tief gläubig ist. * Haiti-Care e.V.* - unser anerkanntes, förderungswürdiges, gemeinnütziges Hilfsprojekt - hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern, wie unserer Maria zu helfen, nicht nur mit Liebe, Essen und Kleidung, sondern auch mit medizinischer Versorgung und dem so wichtigen Schulbesuch.

Maria will nicht viel in ihrer kindlichen Bescheidenheit. Sie möchte nur aus dem Elend in eine menschenwürdige Armut. Ihre Spende in Form einer persönlichen Patenschaft, Projektpatenschaft oder einer einmaligen Zuwendung kommt zu einhundert Prozent unseren bedürftigen Kindern zu. Kinder sind Zukunft, und sie haben das Recht, geliebt zu werden. Liebe? Liebe bedeutet Verantwortung ....., und Verantwortung beginnt jetzt! 

QUELLE : EVANGELISCHER PRESSEDIENST


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