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Schmale Gänge und Gässchen |
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Die winzigen Häuser, soweit man sie als solche bezeichnen kann, sind aus Stein in den Berg gebaut. Und für einen Blanc (Fremden) ist kaum ein System auszumachen, wie man welches Haus erreichen kann. Die kleinen Häuser vermitteln den Eindruck durcheinander gewürfelter, kaputter Pappschachteln, die zum großen Teil aus Geldmangel noch nicht fertig gestellt sind. Schmale Gänge und Gässchen führen zu diesen Unterkünften, die kaum möbliert sind. Funktionierenden Strom gibt es kaum, und ein geordnetes Abwassersystem ist nicht vorhanden.
Über eine enge, nicht befahrbare Straße erreichen wir ein Haus mit drei Ebenen. Es ist größer als alle Häuser dieser Gegend, sieht man mal von der Kirche ab. Man erreicht dieses Haus über eine steile Treppe, läuft an einem kleinen Fußballfeld vorbei und steht dann in der Ebene eins. Dieses Haus in der Rue Petrel 85 war mal eine Schule, die vor Jahren geschlossen wurde. Das Haus ist gut erhalten, und es finden sich täglich unzählige Kinder ein, die dort einfach ihre Schularbeiten machen und sich von Jugendlichen aus der Gegend helfen lassen. Ein schönes Bild der Solidarität armer junger Menschen untereinander.
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